Microsoft hadert mit veröffentlichten Beweisen ungepatchter Sicherheitslücken. Der Konzern droht jetzt rechtliche Schritte an. Was dahintersteckt und was droht. === Anzeige / Sponsorenhinweis === ☁️ Schütze deine Daten mit Internxt https://internxt.com/heisect 👉 87% Rabatt auf Lifetime-Pläne mit dem Code HEISECT === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Kapitelmarken: 00:00 Intro 01:38 Was ist ein Zero-Day? 02:19 Coordinated Vulnerability Disclosure 02:46 Der Fall Nightmare Eclipse 03:59 Die sechs Windows-Zero-Days 04:50 Aktive Angriffe 05:22 Microsofts Reaktion 05:52 Kritik an den Rechtsdrohungen 06:21 Was Nutzer jetzt tun sollten 07:03 Neue Disclosure angekündigt 07:18 Fazit _____ ► Link zum Artikel: https://heise.de/s/AXjxr _____ ► c’t: https://www.ct.de ► heise online: https://www.heise.de ► heise online auf Instagram: @heiseonline ► c't auf Instagram: @ct_magazin _____ Redaktion & Video: Malte Kirchner _____
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Es sind die vielen kleine Schritte, Entscheidungen und Fehler die Microsoft immer unsympathischer machen. Vertrauensverlust ist das schlimmste was einem Techunternehmen passieren kann
EIN FORSCHER DER 6 EXPLOITS entdeckt sollte man eher überlegen ein zu stellen um sein Produkt sicherer zu machen als ihn zu sperren. Denn wenn er weitere findet kann er nicht mehr direkt selber melden sondern muss für die Meldung weiterer Lücken andere Personen bitten und dem Mißbrauch wird damit Tür und Tor geöffnet. Eine in meinen Augen absolute Fehlentscheidung von Microsoft.
Besonders krass ist ja, dass MS mich einfach so von meinen Persönlichen Daten ausperren kann. Soetwas könnte ja auch mit Unternehmen passieren, die den Unmut der amerikanischen Regierung auf sich gezogen haben.
Microsoft sollte lieber seine Hausaufgaben machen statt zu drohen.
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Da Sicherheitslücken auch von anderen, gegebenenfalls böswilligen Menschen gefunden werden, müssen sie veröffentlicht werden. Nach einer angemessenen Frist natürlich. Vielleicht kann heise hierzu nachberichten, sobald das genauer bekannt ist.
Ganz schwach von Microsoft.. Egal was vorher da wirklich abgelaufen ist, hätten Microsoft nach der Veröffentlichung von dem Forscher öffentlich einen klaren Schritt auf ihn zumachen sollen, statt Klagen anzudrohen. Auf so vielen Ebenen ungeschickt und dumm.. Wundert mich bei Microsoft aber nicht mehr :D
Man könnte behaupten, wer Microsoft vertraut hat eh schon die Kontrolle über sein Leben verloren. So sieht es ja im Grunde auch tatsächlich aus. In Zukunft einfach direkt veröffentlichen. 50 Jahre+ gibt es im Grunde keine Softwarehaftung, was für sich schon beispiellos ist und wenn Du dem Milliardenkonzern noch das Ei vor die Tür legst, gibt's zum Dank nen Tritt. Das ist sowas von Kapitalismus-Endgame...
Was will man von Microslop erwarten? Das Verhalten ist ohne Worte...
Hört sich so an, als ob Microsoft es verschlafen hat, innerhalb der (üblichen!?) Frist angemessen zu reagieren. Und dann folgen die gesperrten Konten, welche die Mitteilung weiterer Sicherheitslücken als "unerwünscht" kennzeichnen. Daraufhin wird also direkt veröffentlicht (!?)... Nach-vollziehbar. Und nun sollen es die MS-Anwälte es richten. Tja, wie macht man sich Freunde - wie ging das nochmal?!? 😉
Die Fristsetzung soll ja grade auch den Softwarehersteller unter Druck setzen seine Lücken zu schließen. Klingt ein wenig nach Schuld von Microsoft, welche ihre Prozesse nicht im Griff haben. Und ich sehe es auch als Offenbarungseid von Microsoft, dass ein einzelner(?) Sicherheitsforscher innerhalb überschaubarer Zeit sechs derart schwere, neue Lücken finden kann.
Das war schon 95 v. Chr. so. Der Überbringer schlechter Nachrichten wird geköpt. Damals hies er König Tigranes von Armenien - heute Microsoft. Warum sollte sich da etwas ändern ;-)
Richtig so! Wahrscheinlich hat er eine Lücke gefunden die der NSA vorbehalten war. Da wurde WinzigWeich wohl auf dem falschen Fuß erwischt.
Team zero von google geht doch immer so vor, eine gewisse Zeit für den Patch und wenn der nicht kommt, dann wird die Lücke öffentlich gemacht. Team zero hatte es auch mal erläutert, wenn das Team die Lücke finden kann, können es andere auch und diese entsprechend ausnutzen. Würde man den herstellern, u.a. Microisft unendlich Zeit lassen, würden viele Lücken nicht geschlossen und über kurz oder lang anderweitig gefunden. Es wurde ein kleiner Forscher gefunden und MS meinte wohl den großen Macker raushängen zu lassen. MS lernt es einfach nicht mehr.
Don't shoot the messenger.
Natürlich hat Microsoft eine komplett idiotische Kommunikationspolitik. Aber der Mensch ist interessant. Er hat 6 (wirklich 6 - und vielleicht noch mehr) Zero-Day Lücken entdeckt - das macht man nicht einfach so - der ist ein verdammter Spezialist auf dem Gebiet. Den sollte Microsoft einstellen und ihm eine Menge Geld bezahlen, sonst macht es ein anderer. Ob er schräg ist, vielleicht auch sozial unverträglich spielt dabei keine Rolle. Genies sollte man an seiner Seite und nicht auf der Gegenseite haben. Und dann stellt sich die Frage: Ist das überhaupt strafbar (in den USA oder sonstwo)? Er begeht ja keine Straftaten, er nutzt ein legal erworbenes Produkt und zeigt Schwachstellen auf. Er erpresst auch nicht Microsoft. Er sagt einfach öffentlich: "Das funktioniert nicht wie beschrieben". Ich denke das ist freie Meinungsäußerung. Ist es gegenüber den anderen Nutzern nett? Nein. Aber die bezahlen ihm seine Arbeit auch nicht, sondern erwarten was? Das jemand der einen Fehler findet ihnen aus lauter Nettigkeit den Ar.... rettet? Warum sollte er das tun. Er kommuniziert ganz klar: Ich lebe vom Finden von Lücken, man hat mich verleumdet und mir meine Arbeitsgrundlage entzogen und mich auf die Strasse als Obdachloser gestoßen. Und trotzdem hat er dieses Wissen nicht zu (kriminellem) Geld gemacht.
Hi Malte,🫣🤔🤮 Nachdem MS es seit Jahren nicht schafft, fehlerfreie Updates zu veröffentlichen, ist dieser Fall ein Sargnagel mehr. Selbst nutze ich schon seit Jahren kein Windows mehr. Vielleicht bringt die kommende Preiserhöhung im Juli ein paar mehr zum Umdenken und Handeln🙏- wenn es schon der unsägliche Copilot nicht tut. LG
Es gibt einen "PATCH" der RESTLOS ALLE Windows-Sicherheitslücken für immer und ewig schliesst: Er heisst: Linux
Der Sicherheitsforscher (wahrscheinlich Einzelperson - maximal kleines Team) macht seinen Job, Microsoft (Weltkonzern mit hunderttausenden Mitarbeitern) nicht. Tja, wie soll man das bloß finden...
Leute das sind keine Zero Days - das sind die vereinbarten Backdoors für die Geheimdienste die ihr da aufdeckt...