Was kann eine Schutzbeschaltung? π€β‘οΈ *Werbung (Unbezahlt) An diesem Beitrag ist kein Hersteller finanziell beteiligt. Alle gezeigten Produkte wurden von mir bzw. dem Betrieb, in dem ich arbeite, selbst gekauft. Die vollstΓ€ndigen Kosten fΓΌr diesen Beitrag trage ich selbst. Ich stehe zum Zeitpunkt der VerΓΆffentlichung mit Chauvin Arnoux in einer Kooperation. Dieses Video ist nicht Teil dieser Zusammenarbeit und wurde weder finanziell noch durch die Bereitstellung von Produkten unterstΓΌtzt. Der Hinweis auf die bestehende Kooperation erfolgt aus GrΓΌnden der Transparenz - - - - Wichtige Hinweise - - - - Mit meinen Videos mΓΆchte ich Azubis und FachkrΓ€fte aus der E-Technik in ihrer Aus- & Weiterbildung unterstΓΌtzen und einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten. Ich mΓΆchte keine Laien dazu anleiten elektrotechnische Arbeiten auszufΓΌhren, denn elektrischer Strom kann lebensgefΓ€hrlich sein. In diesen Beitrag handelt es um meine Meinung und Erfahrung es sollen lediglich technische ZusammenhΓ€nge erlΓ€utert werden. Es besteht daher kein Anspruch auf VollstΓ€ndigkeit und eine Haftung kann nicht ΓΌbernommen werden. In der Praxis sind daher immer die allgemeinen anerkannten Regeln der Technik anzuwenden. Zudem dΓΌrfen elektrische Arbeiten nur von ausgebildeten ElektrofachkrΓ€ften ausgefΓΌhrt werden. #ausbildung #elektriker #prΓΌfungsvorbereitung #strom #handwerk
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Gut erklΓ€rt aber lΓ€sst sich noch toppen. "Spulen sind zickig" und "Eine Spule ist immer bestrebt ihren Stromfluss aufrecht zu erhalten." sind ja nunmal keine ernstzunehmenden ErklΓ€rungen fΓΌr die hohen Spannungen. Wie wΓ€r es damit: WΓ€hrend des Betriebes, also wenn der Gleichstrom durch die Spule flieΓt, baut sich um diese ein Magnetfeld auf. Beim Abschalten des Stroms bricht dieses Magnetfeld zusammen. Dadurch sind die drei Bedingungen fΓΌr eine Induktion gegeben: 1. das Magnetfeld, 2. der Leiter (die Spule), und - durch das Zusammenbrechen des Magentfeldes - 3. die Bewegung (die Magnetlinien schneiden die Wicklung). Also wird in derselben Spule, die das Magnetfeld produziert hatte, wieder eine Spannung induziert. Dadurch, dass das Abschalten des Stroms blitzschnell geht, ist die Bewegung der Magnetlinien sehr schnell und die Spannung so extrem hoch. HΓΆher als bei der Γ€hnlichen Selbstinduktion beim Einschalten der Spule.
Gutes Video. Ein weiteres Video zu den verschiedenen schutzbeschaltungen und deren Einsatzzweck wΓΌrde mich auch interessieren.
Super erklΓ€rt, bitte mach weiter mit dieser tollen Arbeit! β€
Freilaufdiode ist auch immer das erste was ich bei magnetventilen prΓΌfe und ggf nachrΓΌste
Bitte Video, wann ich welche Schutzbeschaltung verwende. Sehr informatives Video! π
bei verwendung von relais auf printplatinen ist das simpelste eine diode parallel zur spule zu schalten... kathode an +, anode an -... bezeichnet wird dieser einsatz der diode als "flyback-diode". was max hier erklΓ€rt ist bereits die basis eines spannungswandlers. dort wird genau diese induzierte spannung genutzt um z.b die spannung zu erhΓΆhen. wiedermal ein top video von max! du solltest an schulen unterrichten!!!
Zundspulen an Verbrennungsmotoren funktionieren auch so
Sehr gut erklΓ€rt und top veranschaulicht. Versuche machen das nochmal greifbarer. Dein Input hilft auf alle FΓ€lle fΓΌr die PraxisprΓΌfung ΓΌbernΓ€chste Woche!
Finder Koppelrelais setze ich grundsΓ€tzlich nur mit "LΓΆschglied" ein. Jetzt weiΓ ich auch noch genauer warum, danke!
Noch eine kleine Anmerkung: Umso hΓΆher die Spannung ist, mit der sich die InduktivitΓ€t entladen kann, umso schneller bricht das Magnetfeld zusammen und das Relais fΓ€llt schneller ab. Dies ist bestimmt durch die Spannungs-ZeitflΓ€che der InduktivitΓ€t und kann (sofern der Betriebszustand gleich bleibt) als konstant angenommen werden, also: U_entladung * t_entladung = constant Wenn die Schutzbeschaltung nun eine Entladespannung von 7V zulΓ€sst und die Entladung 1s dauert so hΓ€tte man eine Spannungs-ZeitflΓ€che von 7*1 Vs. Wenn jetzt die Schutzbeschaltung durch eine einfache Diode mit 0,7V Durchlassspannung ersetzt wird, Γ€ndert sich die Entladespannung auf ebenfalls 0,7V und die Zeit, um die Spannungs-ZeitflΓ€che abzubauen erhΓΆht sich auf t = 7 Vs / 0,7 V = 10s und es dauert ewig bis das Relais abfΓ€llt. In der RealitΓ€t geht es meist immernoch schnell genug, weil die Spannungs-ZeitflΓ€chen von den Relais recht klein sind und die Entladezeit trotzdem noch recht kurz sind. Wenn man aber Magneten mit hohen InduktivitΓ€ten und hohen Spannungs-ZeitflΓ€chen schnell schalten muss, sollte man das im Hinterkopf haben.
Vielen Dank...toll erklΓ€rt und verstΓ€ndlich wiedergeben π
Tolle info. Danke Dir!β€
Super Video β€
Sehr gut erklΓ€rt ππ»
So funktioniert auch die zΓΌndung einer LeuchtstoffrΓΆhre
Toll und lebensnah! erklΓ€rt.
Als SchΓΌler habe ich mit Relaisschaltungen fΓΌr unsere elektrische Eisenbahn experimentiert. Zum Einsatz kamen unter anderem auch Kfz-Relais. Ich wunderte mich dann, warum ich bei SchaltvorgΓ€ngen dieser Relais immer einen gewischt bekam, wenn ich gleichzeitig die Gleise berΓΌhrte. Ich habe dem kleinen Relais eine solche Induktion und dann eine solche Spannungsspitze nicht zugetraut.
Danke fΓΌr Deine exzellente ErklΓ€rung! Hier sehen wir den Vorteil modular aufgebauter Relais, hier von Finder. Die Spulen sind tauschbar, ebenso die Schutzelemente. Wenn ein Service diese Teile vorrΓ€tig hat, dann spart das den Ausbau der Relaissockel.
Prinzip ZΓΌndspule
ich kenne es unter Prellspannung